Ich frage mich gerade ob ich süchtig nach Komparserie bin? Die steuerfreien 50 Drehtage habe ich bereits hinter mir und mittlerweile wird mir da schon immer was bei der Gage abgezogen und an den lieben Vater Staat abgeführt. Trotz dieser Abzüge gehe ich noch weiterhin fleißig drehen, erst die nächsten Tage stehen schon wieder ein paar Drehs an. Aber zwecks meines Studiums reduziere bzw. versuche ich es zu reduzieren da ich nicht soviel von der Uni verpassen möchte. In einigen Seminaren stehen auch Gruppenarbeiten an und ich will meine Gruppe da nicht so hängen lassen, wäre ja auch irgendwie unfair.
Aber mit meinen paar Drehtagen bin ich noch lange nicht am Maximum. Ich habe letztens für den kommenden Sat.1 Film “Männer sind Schweine” als Rechtsanwalt gedreht und habe dort auch mit einigen anderen Komparsen darüber gesprochen. Einer lag um die 80 Drehtage pro Jahr, ein anderer bei 165 Tagen… was meiner Meinung nach doch schon sehr viel ist. Dafür muss man ja praktisch fast jeden zweiten Tag drehen gehen… ich denke mal da kommt man zu keinerlei privaten Aktivitäten mehr, mir persönlich reicht es schon bzw. ist es schon zuviel wenn man drei mal die Woche drehen geht. Aber es auch lustig sein kann, wenn die richtigen Leute da sind.
Ich bin gespannt wieviel dieses Jahr noch kommen wird bzw. ich noch machen werde, auf jedenfall ist es schon mal für mich ein persönlicher Rekord.
Aber will ich wirklich noch Komparserie machen? Eigentlich nicht, ich würde viel lieber größere Sachen bekommen, wo es dann doch schon mal Gagen im drei stelligen Bereich gibt. Ich bin deswegen auch gerade dabei noch ein paar profesionelle Bilder von mir machen zu lassen und diese dann für Agenturen zu nutzen die ein wenig exclusiver sind, als es z.B. die Agentur Wanted ist. Denn ich denke dort hat man nicht wirklich Chancen auf eine größere Rolle. Es muss ja auch nicht unbedingt was mit Text sein, aber in ner Werbung sprechen ja sowieso die wenigsten.
Sascha Bartels Allgemein Komparserie, Sedcard, Werbung
Diese Woche Montag begann mein Masterstudium, um welches ich zuvor doch schon ein wenig kämpfen musste inkl. “einstweiliger Anordnung” welche dann aber doch sinnlos war, da ich im Nachrückverfahren an den Studienplatz gekommen war. Im Prinzip sind es jetzt noch anderthalb Jahre zu meistern dann gehts auch schon an die Master-Thesis. Ich werde natürlich versuchen möglichst gut abzuschneiden da ich dieses Zeugnis dann als Bewerbungsgrundlage nutzen werde/muss. Um dies zu erreichen stecke ich auch ein wenig mit der Komparserie zurück, da mir dadurch ein Großteil des Studiums verloren gehen würde.
Trotzdessen werde ich weiterhin bei der Komparserie am Ball bleiben, da es zum Teil doch schon recht lukrative Jobs gibt, zudem bin ich jetzt auch dabei mich bei qualitativ besseren Agenturen zu bewerben um nicht nur im Bereich der Komparserie tätig zu sein, sondern evtl. auch mal im Bereich der Kleindarsteller.
Sascha Bartels Allgemein Komparserie, Master Studium
Wie im vorherigen Beitrag ja schon geschrieben, gab es ein Gewinnspiel bei dem man das Alice – Model Vanessa Hessler treffen konnte. Am Tag an dem der Contest endetete habe ich morgens nochmal in die SERPS geschaut und stand leider nicht auf einen der ersten drei Plätze. Jedoch wurden einige Teilnehmer disqualifiziert oder nicht bewertet da Sie noch keine Publisher am Programm von Alice waren. Somit bin ich nachgerückt und konnte Vanessa treffen. Zanox hat einen schönen Beitrag dazu geschrieben, bei dem es auch einige Bilder von der Preisverleihung zu sehen gibt. Viel gesprochen hatte Vanessa nicht, aber ich fand es trotzdem schön und habe auch selber einige Bilder gemacht. Nach dem “Meet & Greet” habe ich mich dann noch mit einigen Mitarbeitern von Zanox unterhalten und ebenso auch mit den beiden anderen Teilnehmern. An sich eine tolle Erfahrung und ich habe wieder einige Sachen in Bezug SEO dazu gelernt.
Sascha Bartels Allgemein Sascha Bartels, Vanessa Hessler